Chronik

Preisträger*innen 2017

Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis wurde am 12. November 2017 in der Evangelischen Akademie Frankfurt um 15 Uhr in einem Festakt übergeben. Der mit einem Preisgeld von 3000 Euro dotierte Hauptpreis geht an Gerhard Schreiber als Herausgeber des Grundlagenwerkes „Transsexualität in Theologie und Neurowissenschaften. Ergebnisse, Kontroversen, Perspektiven.“

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LSW-Preis 2015

Theologisches Highlight beim Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis 2015

Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis 2015 geht an Aliyah El Mansy für ihre Dissertation „Exogame Ehen. Die traditionsgeschichtlichen Kontexte der paulinischen Position“.

Wenn am 11. Oktober 2015 um 15 Uhr in der Sankt Nicolai Gemeinde (Waldschmidtstraße 116, Frankfurt) der diesjährige Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis in einem Festakt übergeben wird, dann wird damit eine beeindruckend kenntnis- und detailreiche Untersuchung ausgezeichnet. Aliyah El Mansy stellt dar, wie Heiraten außerhalb der eigenen sozialen Gruppe in „jüdischen Schriften der Perserzeit und hellenistischen Zeit“, in „griechischen und römischen Schriften der späten Republik bis zur hohen Kaiserzeit“ und in „jüdischen und christlichen Schriften der frühen Kaiserzeit“ gewertet werden. Sie zeigt, dass sich in den Debatten vielfältige Positionen beobachten lassen und sich die negativen und positiven Einschätzungen ähneln. Die Preisträgerin kommt u.a. zu dem Fazit: „Die biblischen Texte kennzeichnet gerade, dass es keine einheitliche Regelung gibt. Die Positionierungen und Argumente sind zeitbedingt und versuchen auf Situationen zu reagieren, die die eigene Identität herausfordern. Exogame Ehen sind möglich – verhandelt wird über ihre Voraussetzungen und Gestaltung. Die herangezogenen Legitimationen sind dabei meistens sekundär und austauschbar. Paulus zeigt eindrucksvoll, dass er auf konkrete Ängste theologisch variabel reagieren kann.“

Die ausgezeichnete Arbeit besticht durch ihren weiten Horizont, die Fülle des herangezogenen sehr unterschiedlichen Quellenmaterials (dessen Einordnung zudem jeweils verständlich gemacht wird), sowie die prägnante und verständliche Darstellung. Feministisch-theologische Fragestellungen fließen in die Untersuchung mit großer Selbstverständlichkeit ein. Zugleich macht die Arbeit deutlich, wie die vielfach geforderte Intersektionalität in der Praxis die wissenschaftliche Diskussion befördert.

In der Feierstunde am Sonntag den 11. Oktober in Frankfurt wird die mutige Arbeit einer jungen Wissenschaftlerin gewürdigt und es besteht die Chance beim anschließenden Empfang mit ihr und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. Anmeldungen an info@verein-fem-theologie.de oder per Einladungskarte erleichtern die Vorbereitung.

Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis wird alle 2 Jahre vom Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Frankfurt, den Landesverband Evangelischen Frauen in Hessen und Nassau e.V. und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vergeben und dient der Auszeichnung von Beiträgen, die in besonderer Weise die feministische Theologie oder die Gender Studies in der Theologie fördern. Mit dem Preis wird gleichzeitig an Leonore Siegle-Wenschkewitz erinnert. Die 1999 verstorbene Direktorin der damaligen Evangelischen Akademie Hessen und Nassau war mit ihrem Engagement für kirchliche Zeitgeschichte, das christlich-jüdischen Verhältnis, feministische Theologie und theologische Frauenforschung richtungsweisend.

Luise Schottroff ist gestorben

Foto: Claudia Janssen

Unsere Preisträgerin des Leonore Siegele-Wenschkewitz Preises 2013, Prof. Dr. Dr. h.c. Luise Schottroff ist am Sonntag, dem 8. Februar 2015, in Kassel nach schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren gestorben.

Sie war eine inspirierende theologische Lehrerin, eine Mut machende feministische Bibelwissenschaftlerin, eine Brückenbauerin und beharrliche Kirchenfrau, eine Freundin, die die Hoffnung auf Gottes gerechte Welt weiter getragen hat.
Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis für ihr Lebenswerk aus Anlass des Erscheinens ihres Kommentars zum 1. Brief an die Gemeinde in Korinth war die letzte große Auszeichnung, die Luise Schottroff entgegen nehmen konnte. Wir sind froh, dass wir sie auf diesem Weg noch einmal würdigen konnten und ihr zeigen durften, wie sehr ihr Arbeiten uns ermutigt, gestärkt und begleitet hat und weiter ermutigen, stärken und begleiten wird. Den Kommentar zum Matthäusevangelium, den Luise Schottroff noch begonnen hatte (vgl. die Laudatio zur Preisverleihung), müssen nun andere in die Hände nehmen.
Wie schade, dass Luise Schottroff nun die freundlichen Nachrufe auf sie nicht mehr lesen kann. Ich vermute, sie hätte sich gefreut. Wir sind dankbar für den gemeinsamen Weg und traurig, weil sie uns nun fehlen wird.
Hanne Köhler

Ulrike Scherf würdigt Theologin
Zum Tode der theologischen Wissenschaftlerin Luise Schottroff
Nachruf aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vom 9. Februar 2015

„Luise Schottroff hat uns gelehrt, die Bibel genau zu lesen“ Zum Tod einer Wegbereiterin der sozialgeschichtlichen und feministischen Bibelauslegung von Claudia Janssen auf der Internetseite der EKD am 9. Februar 2015

Luise Schottroff ist tot – Leben für eine gerechte Theologie Nachruf in der TAZ vom 9. Februar 2015

Nach Ihrem Tod lesen wir neu den Artikel „Beziehungen sind Sterbeglück
Eine Begegnung mit Luise Schottroff im Angesicht des nahenden Todes“ in Zeitzeichen 11/2014

2013 wird neben dem Preis ein Sonderpreis vergeben

Luise Schottroff wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis 2013 geht an Sammelband „Feministische Theologie, Politische Theologie“.

Wenn am 10. November 2013 um 14 Uhr im Zentrum Verkündigung (Markgrafenstr. 14, Frankfurt) der diesjährige Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis in einem Festakt übergeben wird, dann gibt es doppelten Anlass zur Freude. Die Jury hat sich entschieden neben dem mit 3000 Euro dotiertem Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis, dieses Jahr erst- und einmalig einen Sonderpreis zu vergeben. Diesen erhält, anlässlich ihres aktuellen Kommentars „Der erste Brief an die Gemeinde in Korinth“, für ihr Lebenswerk die Kasseler Professorin Luise Schottroff. Damit wird das Jahrzehnte lange Engagement von Luise Schottroff für die feministische Theologie besonders gewürdigt. Die Neutestamentlerin lehrte zuletzt in Berkeley (USA) und ist u.a. durch ihr Engagement auf Evangelischen Kirchentagen sowie als Mitherausgeberin des Kompendiums Feministische Bibelauslegung, des Sozialgeschichtlichen Wörterbuchs und der Bibel in gerechter Sprache bekannt. Die evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) fördert diese Auszeichnung mit einem Preisgeld von 1000 Euro.

 

Den Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis 2013 erhalten die Herausgeberinnen des Sammelbands „Feministische Theologie, Politische Theologie“: die habilitierte Marburger Systematikerin Elisabeth Hartlieb und die Theologin Stefanie Schäfer-Bossert. Der Sammelband fragt danach, was das Politische an der Feministischen Theologie ist. Antworten geben neben den Herausgeberinnen u.a. Marie-Theres Wacker, Andrea Bieler, Claudia Janssen, Sabine Plonz, Ulrike Auga, Andrea Günter und Eske Wollrad.

Den Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis 2013 erhalten die Herausgeberinnen des Sammelbands „Feministische Theologie, Politische Theologie“: die habilitierte Marburger Systematikerin Elisabeth Hartlieb und die Theologin Stefanie Schäfer-Bossert. Der Sammelband fragt danach, was das Politische an der Feministischen Theologie ist. Antworten geben neben den Herausgeberinnen u.a. Marie-Theres Wacker, Andrea Bieler, Claudia Janssen, Sabine Plonz, Ulrike Auga, Andrea Günter und Eske Wollrad.

 

An der Feierstunde am 10. November in Frankfurt wirken u.a. Ulrike Scherf (Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten der EKHN), Gury Schneider-Ludorff (Rektorin der Augustana-Hochschule Neuendettelsau) und Eugen Eckert (als Musiker) mit. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei. Anmeldungen an info@verein-fem-theologe.de erleichtern die Vorbereitung.

Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis wird alle 2 Jahre vom Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Hessen und Nassau und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vergeben und dient der Auszeichnung von Beiträgen, die in besonderer Weise die feministische Theologie oder die Gender Studies in der Theologie fördern. Mit dem Preis wird gleichzeitig an Leonore Siegle-Wenschkewitz erinnert. Die 1999 verstorbene Direktorin der Evangelischen Akademie Hessen und Nassau war mit ihrem Engagement für kirchliche Zeitgeschichte, das christlich-jüdischen Verhältnis, feministische Theologie und theologische Frauenforschung richtungsweisend.

Literatur und weitere Informationen

Stefanie Schäfer-Bossert und Elisabeth Hartlieb (Hg.): Feministische Theologie – Politische Theologie. Entwicklungen und Perspektiven, Ulrike Helmer Verlag Sulzbach 2012, 251 Seiten, 29,95 Euro¸ ISBN 978-3-89741-341-2; das Inhaltsverzeichnis des Bandes ist zugänglich über http://helmer.txt-web.de/Helmer/TXTSIArtikel/978-3-89741-341-2, eine Rezension von Antje Schrupp unter http://www.bzw-weiterdenken.de/2013/01/neues-aus-der-feministisch-theologischen-politik.

Luise Schottroff, Der erste Brief an die Gemeinde in Korinth (Theologischer Kommentar zum neuen Testament, Band 7), Kohlhammer Verlag Stuttgart 2013. 382 Seiten, €42,00
ISBN 978-3-17-016979-1; vgl. die ausführliche Rezension von Rolf Baumann in: bbs 4.2013 http://www.biblische-buecherschau.de/2013/Schottroff_Korinth.pdf.

V.i.S.d.P.: Dr. Hanne Köhler, Vorsitzende des Vereins zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V; www.verein-fem-theologie.de
Postadresse des Vereins: Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V.; c/o Svenja Pauly (Geschäftsführerin); Goldbornstr. 24, 65439 Flörsheim.

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Mitgliederversammlung 2013

Am 16.09.2013 findet um 18 Uhr im Zentrum Verkündigung, Markgrafenstr. 14 in 60487 Frankfurt-Bockenheim, die diesjährige Mitgliederversammlung des Vereins statt. Wie jedes Jahr wird es auch dieses Jahr einen inhaltlichen Vortrag geben. Simone Mantei wird vor Eintritt in die Tagesordnung zum Thema „Pastoraltheologie der Vielfalt – Vision und/oder Realität?“ referieren.
Alle Interessierten, auch Nicht-Vereinsmitglieder, sind dazu herzlich willkommen.

Informationen zum Hintergrund der Referentin finden sie hier. Einige ihrer Untersuchungsergebnisse sind z.B. veröffentlicht in in einem Aufsatz aus „Christ und Welt“ 48/2012 oder in dem Buch Simone Mantei / Regina Sommer / Ulrike Wagner-Rau (Hrsg.), Geschlechterverhältnisse und Pfarrberuf im Wandel. Irritationen, Analysen und Forschungsperspektiven, Stuttgart 2013.

Mitgliederversammlung 2012

Ruth Poser zu Gast vor Mitgliederversammlung am 6.9.2012

Die Mitgliederversammlung des Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e.V.

beginnt am Donnerstag, dem 6. September 2012 um 18.00 Uhr
im Zentrum Verkündigung der EKHN, Markgrafenstr. 14, 60487 Frankfurt -Bockenheim.

Vor Eintritt in die Tagesordnung stellt Dr. Ruth Poser (Marburg) ihre mit dem Hanna-Jursch-Preis der EKD
ausgezeichnete Dissertation „Das Ezechielbuch als Traumaliteratur“ vor. Alle Interessierten sind dazu willkommen. Als Appetitanreger sei hier verwiesen auf Beiträge im Zusammenhang mit dieser Preisverleihung:

  1. Die Festrede des Ratspräsidenten Dr. h.c. Nikolaus Schneider zur Verleihung des Hanna-Jursch-Preises an Ruth Poser am 5. Juli 2012 in Marburg

Heidi Rosenstock bekommt Bundesverdienstkreuz

Heidi RosenstockPresseerklärung: Bundesverdienstkreuzes für Heidi Rosenstock – Mit Freude kompetent Kirche gestalten

Am 1. März 2012 wird die Organisationsberaterin Heidi Rosenstock für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement auf vielen Ebenen der Kirche mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Als Mitglied des Kirchenvorstandes in ihrer Gemeinde in Schwalbach im Taunus sorgte sie 18 Jahre lang dafür, dass viele Menschen sich dort einbringen und ihre geistige Heimat finden konnten. Sie ließ sich zur Prädikantin ausbilden und gestaltete mit Freude lebendige Gottesdienste. Es ist ihr ein Herzensanliegen, dass alle Getauften sich an der Theologiebildung beteiligen.

In der Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat Heidi Rosenstock 12 Jahre mutig Anliegen der Feministischen Theologie vertreten, ist für gerechte Sprache eingetreten, hat angeregt, dass auch der Aufwand von Synodalen für die Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen erstattet wird. Im Theologischen Ausschuss der Synode hat sie an der Erweiterung des Grundartikel der EKHN mitgearbeitet (Bekenntnis zur Schuld gegenüber dem Judentum und zur bleibenden Erwählung Israels), sowie an der Entwicklung der Leitbilder der Kirche. Darauf folgten 5 Jahre als engagiertes Mitglied der Kirchenleitung der EKHN. Es galt u.a. ein neues PfarrerInnenbild mit zu entwickeln, oder auch die Lebensordnung der Kirche zu überarbeiten, die eine rechtliche Grundlage für diese darstellt.

Heidi Rosenstocks persönliches Engagement ist durch ihre Ausbildung zur Gemeinde- und Organisationsberaterin geprägt. Über 25 Jahre hat sie Kirchenvorstände und Pfarrteams beraten und fortgebildet und sie in schwierigen Situationen begleitet. Ein besonderes Anliegen ist ihr, dass Frauen in den Gemeinden sprachfähig werden und ihre Sicht der Dinge einbringen. Im Ausbildungsteam der Gemeindeberatung hat sie sich für die Qualifizierung dieser ehrenamtlichen Aufgabe eingesetzt.

Auch als Autorin ist Heidi Rosenstock bekannt, z.B. durch die Veröffentlichung von Gottesdienstmaterialien, sowie durch das Buch „Du Gott, Freundin der Menschen“ (4. Auflage 1998). In Projektgruppen, bei Kirchentagen, durch Lehraufträge, Predigtstudien, im Kirchenfunk und in vielen Veranstaltungen hat sie feministische Theologie gelehrt und gerechte Sprache befördert. Für die Bibel in gerechter Sprache war sie als Geschäftsführerin des Beirats tätig, der diese Bibelübersetzung begleitet hat, die zum Bestseller wurde. Auf ihr Engagement geht auch der Verein zur Förderung feministischer Theologie in Forschung und Lehre e.V. zurück, der alle 2 Jahre den Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis verleiht. Von 1996 bis 2001 war sie dessen Vorsitzende und ist seit 2001 stellvertretende Vorsitzende.

Heidi Rosenstock blickt heute zurück und stellt mit einem Augenzwinkern fest, wie wichtig es war, zuweilen den Dienstweg nicht einzuhalten, sich wichtigen Themen zu verschreiben und Verbündete zu suchen. Das Ehrenamt ist ein freiwilliges und freies Amt. Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit, aber vor allem ihre Frömmigkeit hat sie in manch heiklen Situationen stark gemacht.

Heidi Rosenstock ist Mutter von vier Töchtern, sie hat sieben Enkelkinder und eine Urenkelin, die halten sie in Schwung, wenn sie dieses Jahr 80 Jahre alt wird. Sie lebt in Schwalbach im Taunus und ist auch heute immer noch an unterschiedlichen Orten in der Kirche aktiv. Einzelexemplare der Festschrift, mit der Heidi Rosenstock zu ihrem 70ten Geburtstag geehrt wurde, sind kostenfrei erhältlich über das Institut für Personalberatung, Organisationsentwicklung und Supervision in der EKHN (corinna.latzko.ipos@ekhn-net.de).

V.i.S.d.P. Dr. Hanne Köhler, Vorsitzende des Vereins zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e.V; www.verein-fem-theologie.de

Dokument zum Download

LSW-Preis 2011

Internationales Projekt mit dem Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis ausgezeichnet

Der diesjährige Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis geht an Prof. Dr. Christl M. Maier, Professorin für Altes Testament, Philipps-Universität Marburg und Prof. Dr. Nuria Calduch-Benages, Ordinaria für Exegese des Alten Testament, Päpstliche Universität Gregoriana, Rom. Damit wird ein Projekt zum dritten Kanonteil der Bibel, den Schriften (hebräisch ketuvim) ausgezeichnet, in das Forschungsergebnisse aus Europa, Israel und den USA eingeflossen sind. Im Juli 2011 hat an der Universität Marburg ein spannendes Forschungskolloquium stattgefunden. Die anschließende Veröffentlichung zielt neben der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit auch auf ein größeres Publikum und soll in einer Sprache verfasst sein, die kein Theologiestudium voraussetzt. Dieses Buch ist gleichzeitig ein Teilband (I,3) im Rahmen der Enzyklopädie „Die Bibel und die Frauen“. Die 22 Bände erscheinen gleichzeitig in den vier Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch und Spanisch.

Ausgezeichnet werden die für den Teilband zu den Schriften / ketuvim verantwortlichen Herausgeberinnen und Organisatorinnen während einer Feierstunde am Sonntag, dem 6. November 2011 um 15 Uhr im Zentrum Verkündigung der EKHN, Markgrafenstraße 14, 60487 Frankfurt/Main.

Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis wird alle 2 Jahre vom Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau vergeben und dient der Auszeichnung von Beiträgen, die in besonderer Weise die feministische Theologie oder die Gender Studies in der Theologie befördern. Mit dem Preis wird gleichzeitig an Leonore Siegle-Wenschkewitz erinnert, die 1999 verstorbene Direktorin der Evangelischen Akademie Arnoldshain, die mit ihrem Engagement für kirchliche Zeitgeschichte, das christlich-jüdischen Verhältnis, feministische Theologie und theologische Frauenforschung richtungsweisend war.

Nach der Feierstunde wird zu einem Empfang mit Imbiss eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten beim Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V., Christel Krämer-Jung, Glaserstr. 8, 60599 Frankfurt am Main; info [at] verein-fem-theologie [dot] de

Nähere Informationen zum Gesamtprojekt und zu den bereits erschienen Teilbänden sind im Internet unter http://www.bibleandwomen.org/DE/ zugänglich; die Einleitung zur von Irmtraud Fischer u.a. herausgegebenen Gesamtenzyklopädie „Die Bibel und die Frauen“ lässt sich direkt unter nachlesen

Hier finden Sie EinladungPreisverleihung2011.

40. Jubiläum Dienstrecht

40-jähriges Jubiläum der Einführung eines gleichen Dienstrechtes für Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)

 

Unser Mitglied Dr. Simone Mantei hat als Mitglied eines Arbeitskreises den synodalen Festakt in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau anlässlich des 40jährigen Jubiläums der Einführung eines gleichen Dienstrechts für Pfarrer und Pfarrerinnen mit initiiert und vorbereitet, der im Mai begangen wurde. Dafür wurde ein Kurzfilm erstellt, vier Ausstellungsrollups und eine Collage aus alten Synodaldebatten, die durch drei professionelle SprecherInnen während des Festaktes vorgetragen wurde. Film und Rollups können nun zu Ausstellungszwecken in der Kirchenverwaltung ausgeliehen werden. Alle Medien sind zur Information über die Links unten hier zugänglich.

Film
Auszüge aus den Synodalprotokollen
1_Roll Up_print
2_Roll Up_print
3_Roll Up_print
4_Roll Up_print

Heidi Rosenstock

Zum 70. Geburtstag von Heidi Rosenstock 2002 erschien eine Festschrift. Daraus werden hier

Die komplette Festschrift kann, solange der Vorrat reicht, kostenlos bestellt werden bei:

Frau Corinna Latzko
ZOS – Zentrum für Organisationsentwicklung und Supervision in der EKHN
Kaiserstraße 2
61169 Friedberg
Telefon: 06031-162976 (in der Regel Mo. – Fr. 8 – 13 Uhr)

LSW-Preis 2009

Der Leonore Siegele-Wenschkewitz Preis wird alle zwei Jahre vom Verein zur Förderung Feministischer Theologie in Forschung und Lehre e. V. in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain und der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für Beiträge vergeben, die in besonderer Weise die Feministische Theologie oder die Gender Studies in der Theologie vorantreiben. Er erinnert an die 1999 gestorbene Studienleiterin und Direktorin der Evangelischen Akademie Arnoldshain. Der Preis, der mit einem Preisgeld von 3000 Euro verbunden ist, ging in diesem Jahr an die

Interreligiöse und überparteiliche Fraueninitiative ›Sarah und Hagar‹

Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde im Martin-Niemöller-Haus der Evangelischen Akademie Arnoldshain in Schmitten/Ts. am 8. November 2009 verliehen.

Pressemeldung zur Preisverleihung,

und ergänzende Informationen zu den Mitwirkenden der Fraueninitiative Sarah und Hagar zum Herunterladen.(pdf)

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